Häusliche Krankenpflege – allezeit und allerorts

In Kooperation mit unserer Muttergesellschaft dispo-Tf Health & Care

Als professioneller, ambulanter Pflegedienst unterstützen wir Sie zu jeder Zeit an jedem Ort!

Personen mit bestimmten Erkrankungen benötigen manchmal auch nach dem Krankenhausaufenthalt oder auf Verordnung eines Arztes eine medizinische Behandlungspflege. Dies nennt man dann „häusliche Krankenpflege“. Sie umfasst die Pflege und Betreuung einer pflegebedürftigen Person in ihrer häuslichen Umgebung – also ambulant – und steht somit im Gegensatz zur stationären Pflege. 

Bei der häuslichen Umgebung handelt es sich zum Beispiel um die eigene Wohnung, ein Pflegeheim oder eine Wohngemeinschaft. Der Vorteil dabei ist, dass sich die betroffenen Personen so in ihrer gewohnten Umgebung aufhalten können oder zusammen mit anderen Pflegebedürftigen in einer Gemeinschaft leben. Hier können sie einerseits von den sozialen Vorzügen des gemeinschaftlichen Wohnens profitieren und andererseits auch ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben führen.

Bei diesem Ziel möchte dispo-Tf Health & Care Home sie unterstützen. Menschen mit verschiedenen Einschränkungen – sei es durch Erkrankungen oder durch das Alter – werden bei ihren Alltagsaktivitäten begleitet. Hierfür kooperieren wir mit unserer Muttergesellschaft dispo-Tf Health & Care. Der ambulante Pflegedienst versorgt die Pflegebedürftigen und stellt unter dem Motto „Ihre Bedürfnisse sind unsere Motivation“ eine situationsgerechte Betreuung sicher. Individuelle Wünsche stehen stets im Vordergrund. Aber auch die Absprache und Kommunikation mit den Angehörigen ist wichtig. Deshalb arbeiten wir eng mit ihnen zusammen und haben auch für sie stets ein offenes Ohr.

Wer gilt als „pflegebedürftig“?

Eine Person hat Anspruch auf Pflegeleistungen, wenn sie aufgrund einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit bzw. Behinderung für die gewöhnlichen, regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens dauerhaft oder für mindestens sechs Monate auf Hilfe angewiesen ist (vgl. § 14 Abs. 1 SGB XI).

Zu einer Krankheit oder Behinderung im oben genannten Sinne gehören Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder Fähigkeiten in folgenden Bereichen (vgl. § 14 Abs. 2 SGB XI):

Sobald ein ambulanter Pflegedienst aktiv wird und eine pflegebedürftige Person versorgt, erbringt er sogenannte „Pflegesachleistungen“. Die Abrechnung dieser Leistung erfolgt auf Basis eines Versorgungsvertrags, den der Pflegedienst mit der Pflegekasse schließt.

Unsere Leistungen im Überblick

Ambulanter Pflegedienst

Das Leben im eigenen Zuhause und vertrauten Umfeld aufzugeben, fällt einigen Menschen schwer. Um pflegebedürftigen Menschen solange wie möglich diesen Schritt zu ersparen und ein Leben in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen, bietet dispo-Tf Health & Care Home zusammen mit dispo-Tf Health & Care einen ambulanten Pflegedienst an. So können die hilfebedürftigen Menschen im sozialen Umfeld betreut werden und müssen beispielsweise nicht in ein Pflegeheim ziehen. Wir möchten sie bei ihren Alltagsaktivitäten unterstützend begleiten und bieten dazu verschiedene Pflegeleistungen an. 

Dazu gehören:

Urlaub- und Verhinderungspflege

Angehörige übernehmen oft selbst die Pflege und Betreuung in den Kreisen ihrer Familie, Verwandten oder Bekannten. Falls diese Personen jedoch kurzfristig ausfallen – sei es durch Krankheit oder eigene Termine – ist ein Ersatz nötig. Deshalb bietet dispo-Tf Health & Care Home in Kooperation mit dispo-Tf Health & Care die Urlaubs- und Verhinderungspflege an. So gewährleisten wir eine ununterbrochene Betreuung des Pflegebedürftigen für Wochen, Tage oder Stunden.

Die Pflegekasse übernimmt dabei für maximal sechs Wochen jährlich die Unkosten, die durch die Urlaubs- und Verhinderungspflege entstehen. Aufgrund besonderer Umstände, kann auch ein nachträglicher Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden. Wichtig ist nur, dass Sie alle nachweisbaren Belege aufbewahren.

Grundpflege

In der Grundpflege werden die pflegebedürftigen Menschen bei ihren alltäglichen Aktivitäten unterstützt.


Hierzu gehören zum Beispiel:


  • Körperpflege (Körperwäsche, Zahnpflege, Kämmen, Rasieren etc.)
  • Ernährung (nur Nahrungsaufnahme, nicht Nahrungsbeschaffung – das ist Teil der hauswirtschaftlichen Versorgung)
  • Mobilität (Aufstehen, Hinlegen, An- und Ausziehen etc.)
  • Prophylaxen (vorbeugende Maßnahmen z. B. bei bettlägerigen oder in ihrer Bewegung beeinträchtigen Menschen)
  • Unterstützung bei Alltagsfähigkeiten
  • Förderung der Kommunikation
 
 Je nach Schwere des Pflegegrades unterscheidet sich der Umfang der Grundpflege. Deshalb lässt sie sich prinzipiell in zwei Bereiche einteilen: die kleine und die große Grundpflege. Die große Grundpflege beinhaltet umfassendere Leistungen wie zum Beispiel die Ganzkörperwäsche anstelle einer Teilkörperwäsche.
 

Insgesamt muss die Pflege auf den Pflegegrad der Person abgestimmt werden. Sie ist somit immer individuell. Die Fachkräfte sorgen dafür, dass die Pflegebedürftigen eine situationsgerechte Betreuung erhalten. Sie werden bei alltäglichen Aktivitäten des Lebens – die für uns selbstverständlich sind – unterstützt. Durch die Förderung der Kommunikation und Alltagsfähigkeiten soll vor allem mehr Eigenständigkeit und Selbstbestimmung (zurück)gewonnen werden. Hierzu zählen beispielsweise Übungen zur Körperpflege, Gedächtnistraining, Ess- und Toilettentraining sowie die Hilfe beim Aufbau und Erhalt sozialer Kontakte.

Behandlungspflege

Eine Behandlungspflege wird meist angeordnet, um eine Verbesserung eines Krankheitsbildes zu initiieren. Aber auch zur Vorbeugung sowie zur Vermeidung eines Krankenhausaufenthaltes wird die Behandlungspflege durchgeführt. Sie umfasst alle medizinisch-therapeutischen Maßnahmen, die von einem Arzt verordnet und von einer examinierten Pflegefachkraft durchgeführt werden.


Dazu gehören zum Beispiel:


  • Verbandswechsel
  • Wundversorgung
  • Verabreichen von Injektionen (z. B. Insulin)
  • Verabreichen und Herrichten von Medikamenten
  • An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen
  • Blutzuckerkontrolle
  • PEG-Versorgung
  • Anlegen von Kompressionsverbänden
  • Stomabehandlung
  • Portversorgung
  • Katheterpflege
 
Beträgt die Dauer einer Behandlungspflege länger als vier Wochen, erfolgt eine Untersuchung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK). Dieser prüft, ob eine Pflegebedürftigkeit vorliegt. Wenn dies der Fall ist, entscheidet er, in welchen Pflegegrad die Einschränkung eingestuft wird.
Hauswirtschaftliche Versorgung

Die hauswirtschaftliche Versorgung umfasst alle Leistungen, die in einem Haushalt anfallen. Menschen mit alters- oder krankheitsbedingten Einschränkungen sollen hierbei unterstützt werden, damit sie in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.

 

Dazu zählen zum Beispiel:

 

  • Reinigung der Wohnung
  • Waschen von Kleidung und Textilien
  • Erledigen von Einkäufen
  • Zubereitung von Nahrung
  • Diverse Besorgungen
Vollumfängliche Versorgung von Haustieren

Die umfassende Versorgung von Pflegebedürftigen bei dispo-Tf Health & Care Home ist selbstverständlich. Aber was ist mit den Haustieren der betreuten Personen? Durch verschiedenste Einschränkungen benötigen manche Menschen nicht nur Unterstützung bei ihren eigenen Aktivitäten, sondern auch bei der Versorgung ihrer Haustiere. Auch hier möchten wir Ihnen gerne zur Seite stehen und uns um Ihre Lieblinge kümmern. Sie sind bei uns in besten Händen.


Kostenlose Bereitstellung von Tiernahrung


Nachdem Sie mit dispo-Tf Health & Care einen Pflegevertrag geschlossen haben, übernimmt der Pflegedienst die Beschaffung der Tiernahrung und trägt auch zu 100% die Kosten dafür. Dies wird durch unsere Kooperation mit dem Partner Berliner Tiertafel e.V. ermöglicht. Das Futter wird einmal im Monat geliefert.


Betreuung der Haustiere


Wir kümmern uns nicht nur um die Nahrung, sondern auch um die Gesundheit der Haustiere! So übernehmen wir zum Beispiel das Gassigehen oder die Besuche beim Tierarzt. Sie und Ihr Haustier werden rundum von uns versorgt!

Beschaffung von Pflegehilfsmitteln

Pflegehilfsmittel werden zur Erleichterung der Pflege eingesetzt und sind nicht verschreibungspflichtig. Wir unterstützen Sie gerne bei der Besorgung oder Beantragung der Pflegehilfsmittel bei diversen Kostenträgern.

Allgemein lassen sich zwei Arten von Pflegehilfsmitteln unterscheiden: Die wiederverwendbaren bzw. technischen Hilfsmittel sowie jene zum Verbrauch.


Pflegehilfsmittel zur Wiederverwendung


Bei den technischen Pflegehilfsmitteln handelt es sich meist um einmalige Anschaffungen. Sie sollen den Pflegebedürftigen vor allem ein weitestgehend selbstständiges Leben ermöglichen.


Dazu gehören:


  • Pflegebetten
  • Pflegestühle
  • Toilettenstühle
  • Bettschutzeinlagen
  • Waschsysteme
  • Urinflaschen
  • Gehhilfen
  • Rollatoren
  • Rollstühle
  • Lagerungskissen
 
 

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch


Pflegehilfsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind, müssen immer wieder neu angeschafft werden. Dies liegt daran, dass sie aufgebraucht werden oder zum Beispiel aufgrund der Beschaffenheit bzw. aus hygienischen Gründen nach einmaliger Nutzung entsorgt werden müssen.

Beispiele sind:

  • Einmalhandschuhe
  • Desinfektionsmittel
  • Bettschutz
  • Mundschutz
Vermittlung von Dienstleistungen

Zur Pflege und Unterstützung bei alltäglichen Aktivitäten gehört auch die Vermittlung von anderen Dienstleistungen, die man im gesellschaftlichen Leben in Anspruch nehmen kann.


Dazu gehören zum Beispiel:


  • Fußpflege
  • Friseur
  • Verpflegungsdienst
  • Krankengymnastik
  • Etc.
 
Wir vermitteln Ihnen gerne eine passende Dienstleistung und unterstützen Sie bei der Suche bzw. Auswahl.
Anpassung der Wohnung bei Einschränkungen

Bei körperlichen Einschränkungen ist es häufig notwendig, die Wohnung der Pflegebedürftigen anzupassen. Denn nur so können sie weiterhin selbstständig in ihren eigenen vier Wänden wohnen. Manchmal erfolgen nur kleine bautechnische Veränderungen wie die Höhenanpassung einer Arbeitsfläche. In anderen Situationen muss die Wohnung wiederum barrierefrei ausgebaut oder der Autoabstellplatz verändert werden.

 

Wir helfen Ihnen gerne dabei und organisieren für Sie die alters- und behindertengerechte Umgestaltung Ihres Zuhauses!

24-Stunden-Notrufsystem

Die Pflegekräfte unseres Pflegedienstes sind rund um die Uhr erreichbar. Egal, zu welcher Tages- und Nachtzeit Sie Hilfe oder Unterstützung benötigen, wir sind stets für Sie da! So möchten wir Ihnen ein ganz besonderes Gefühl von Sicherheit geben.

Welche Voraussetzungen müssen für die Kostenübernahme durch die Pflegekasse erfüllt sein?

Grundvoraussetzung für die Kostenübernahme durch die Pflegekassen ist, dass der oder die Pflegebedürftige mindestens Pflegegrad 2 angehört und bis zum Zeitpunkt der Antragstellung geringstenfalls ein halbes Jahr zu Hause gepflegt wurde.

 

Hier mehr zu den Voraussetzungen, die für den Erhalt der Urlaub- und Verhinderungspflege erfüllt sein müssen.

 

Wichtig: Seit 01. Januar 2017 werden Patientinnen und Patienten nicht mehr anhand von Pflegestufen, sondern anhand von Pflegegraden kategorisiert.

 

Sie benötigen Hilfe bei der Einstufung der Pflegegrade? Kein Problem! Wir beraten Sie gerne rundum das Thema Pflegeeingraduierung.

 

Hier mehr über die Einstufung in Pflegegrade erfahren.

Welche Aufwendungen können geltend gemacht werden?
  • Pflegesachleistungen, die durch einen ambulanten Pflegedienst erbracht wurden.
  • Fahrtkosten der vertretenden pflegenden Person
  • Verdienstausfall der privaten Ersatz-Pflegeperson
  • Kosten, die durch die Inanspruchnahme einer Reinigungsfachkraft entstehen
  • Etc.
In welcher Höhe werden Kosten übernommen?

Zur Erstattung der Kosten muss ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden. Der maximal zu erstattende Betrag beträgt 1.612 Euro. Reicht dieser Betrag nicht aus, besteht die Möglichkeit, 50 % der Leistungen aus der Kurzzeitpflege umzuwidmen. Jedoch nur, wenn diese noch nicht für das laufende Jahr in Anspruch genommen wurden. So entsteht letzten Endes eine Gesamtsumme von 2.418 Euro. Die volle Summe wird allerdings nur bei nicht verwandten Personen, erwerbstätigen Pflegepersonen und/oder Verwandten 2. Grades ausbezahlt. Alle anderen Personen erhalten die Leistung bis zu 1.612 Euro. Sind die tatsächlichen Kosten höher, muss das entsprechend nachgewiesen werden.

 

Wurde die Verhinderungspflege nicht in Anspruch genommen, kann auch die sogenannte Kurzzeitpflege (Dauer: 8 Wochen/stationär) beantragt werden. Hierfür übernimmt die Pflegekasse einen Unkostenbetrag von 3.224 Euro jährlich.

Für wie viele Tage kann die Urlaubs- und Verhinderungspflege beantragt werden?

Pflegenden Angehörigen stehen jährlich maximal 42 Tage (6 Wochen) Urlaubs- und Verhinderungspflege zu. Wenn diese Tage nicht ausreichen, können sie eine Kurzzeitpflege beantragen. Hierfür wird die pflegebedürftige Person für einige Tage oder Wochen stationär in einer Pflegeeinrichtung aufgenommen.

Wer darf die Urlaubs- und Verhinderungspflege übernehmen?

Die Pflege kann zum einen von Pflegediensten und zum anderen von privaten Personen durchgeführt werden. Voraussetzung hierbei ist aber, dass diese nicht bis zum zweiten Grad mit dem Pflegebedürftigen verwandt oder verschwägert sind.

Welche Leistungen können unter Urlaubs- und Verhinderungspflege fallen?

Zur Urlaubs- und Verhinderungspflege gehören zwei der drei Hauptbestandteile der häuslichen Krankenpflege: die Grundpflege und die hauswirtschaftliche Versorgung. Die Behandlungspflege ist nicht Teil der Urlaubs- und Verhinderungspflege. Somit gehören zum Beispiel folgende Leistungen dazu:

 

  • Unterstützung bei der Körperpflege
  • Kochen
  • Hilfeleistung bei der Mobilität
  • Wechseln von Bettwäsche
  • Staubsaugen
  • Etc.
Pflegesachleistung bzw. Urlaubs- und Verhinderungspflege in Verbindung mit Pflegegeld

Pflegegeld wird gezahlt, wenn die pflegebedürftige Person in ihrer häuslichen Umgebung von Angehörigen oder einer anderen selbst gewählten Person in geeigneter Weise gepflegt wird. Allgemein ist die Kombination zwischen Pflegesachleistung und Pflegegeld möglich. Dies bedeutet, dass ein/e Patient/in zum Teil von einem zugelassenen, ambulanten Pflegedienst und zum anderen Teil von einem Angehörigen gepflegt wird. Durch die Aufteilung wird die Pflegesachleistung nicht vollumfänglich in Anspruch genommen, sodass gleichzeitig ein entsprechend gemindertes Pflegegeld beansprucht werden kann. Das Pflegegeld wird um den Prozentsatz gemindert, den die pflegebedürftige Person in Form von Sachleistungen erhalten hat.

 

Wenn Angehörige also zum Beispiel gleichzeitig Urlaubs- und Verhinderungspflege (Betreuung ab 8 Stunden täglich) sowie Pflegegeld beanspruchen, reduziert sich der Betrag um 50 % (ab Tag 2 der Verhinderungspflege bis zum vorletzten Tag).

Stundenweise Ersatzpflege

Um Angehörige zu entlasten, können Pflegebedürftige zusätzliche Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen wie beispielsweise die stundenweise Ersatzpflege. Sie dauert weniger als 8 Stunden am Tag und umfasst verschiedene Aktivitäten:

Diese zusätzlichen Betreuungsleistungen können alle Personen mit einem Pflegegrad seit dem 01.01.2015 beanspruchen und zwar in Höhe von bis zu 2496 Euro im Jahr. Die Leistung wird nicht als zusätzliche Geldleistung angeboten, sondern ist an die tatsächliche Inanspruchnahme von Betreuungsleistungen gebunden. Der Vorteil dabei ist: das Pflegegeld wird nicht gekürzt und es erfolgt keine Anrechnung an die Höchstdauer von 28 Tagen im Kalenderjahr!

Ambulante Wohngruppen

Eine ambulante Wohngemeinschaft ist die ideale Alternative für pflegebedürftige Personen, die nicht alleine wohnen möchten. Hier leben sie mit anderen Bewohnerinnen bzw. Bewohnern zusammen und genießen alle Vorteile einer Gemeinschaft. In einer ambulant betreuten Gruppe haben sie Anspruch auf einen pauschalen Zuschlag in Höhe von 214 Euro. Dieser ist allerdings an bestimmte Voraussetzungen geknüpft:

Hilfebedürftige Bewohnerinnen und Bewohner einer Wohngemeinschaft können zusätzlich von Zuschüssen profitieren, die zur Verbesserung des eigenen Wohnumfeldes führen. Sie liegen derzeit bei maximal 4.000 Euro (je pflegebedürftige Person). Für eine gesamte Wohngruppe liegt der Maximalbetrag bei 16.000 Euro.

Zusätzliche Angebote

Pflegekurse

Wenn Angehörige eine pflegebedürftige Person selbst pflegen und betreuen, benötigen sie manchmal Unterstützung dabei. Vor allem die richtigen Techniken sind hier gefragt. Deshalb bieten wir neben der allgemeinen Beratung auch individuelle Schulungen im Bereich der Pflege an. Diese kann bei Bedarf bei Ihnen zu Hause durchgeführt werden.


Folgende Themen werden in den Kursen besprochen:


  • Was tun bei Hilfs- und Pflegebedürftigkeit?
  • Was sind die Leistungen der Pflegeversicherung?
  • Wie kann die Pflege organisiert und finanziert werden?
  • Wie funktioniert rückenschonendes Arbeiten?
  • Inwiefern ist eine Wohnraumveränderung möglich?

    Die Pflegeeinrichtung erstellt einen individuellen Versorgungsplan mit allen gesundheitsfördernden, medizinischen, pflegerischen und sozialen Hilfen. Außerdem sorgt sie dafür, dass der Plan umgesetzt oder bei Bedarf verändert wird.

    Freizeit und Service

    Das Wichtigste für hilfe- oder pflegebedürftigen Menschen ist eine abwechslungsreiche Gestaltung ihrer Freizeit. Unterhaltung, Spaß und auch soziale Kontakte sollen ihre freie Zeit mit Leben füllen. Deshalb bieten wir ganz verschiedene Leistungen in diesem Bereich an:

     

    • Ausflug in den Tierpark
    • Gemeinsames Frühstück (intern oder mit Familienangehörigen)
    • Brunch (v. a. an Feiertagen wie Ostern)
    • Gemütlicher Kaffeenachmittag
    • Musikalischer Nachmittag, z. B. Chor
    • Spiele- oder Rätselnachmittag
    • Basteln
    • Blumenverkauf
    • Gesprächsrunde
    • Lesung bzw. Vortrag
    • Offenes Miteinander
    • Zusammenarbeit mit Kita (Senioren und Kinder treffen sich regelmäßig, um gemeinsam zu basteln, zu singen oder zu spielen)
    • Diverse Therapieangebote (z. B. tiergestützte Therapie, Wasser- oder Lichttherapie, Ergo-/Physiotherapie)
    • Regelmäßige Kurse und Vorträge
    • Erzählsalon (hier kann jeder unter Anleitung einer Biografin Geschichten aus dem eigenen Leben erzählen)
    • Gemeindenachmittage (regelmäßiger Gottesdienst)
    • Mobiler Hausfriseur
    • Hausbesuch von Mani- und Pediküre
    Fahrservice

    Hilfe- oder Pflegebedürftige benötigen manchmal einen Fahr- und Begleitservice, da sie aufgrund ihrer Einschränkungen nicht mehr selbstständig oder nur schwer zu bestimmten Orten gelangen. Auch hier unterstützen wir Sie gerne!


    Wir bieten an:


    • Krankenbeförderungen
    • Behindertentransporte
    • Liegendtransporte
    • Sitzende Krankenfahrten
    • Krankenfahrten im Roll- oder Tragestuhl
    • Kliniktransfer
    • Fernverlegungen
    • Ambulante Arztfahrten
    • Fahrten für Erledigungen
    Verpflegung

    Alltagsaktivitäten wie Einkaufen und das Besorgen von bestimmten Lebensmitteln ist durch körperliche, psychische oder altersbedingte Einschränkungen oft erschwert. Deshalb kümmern wir uns gerne um Ihre Verpflegung und Erledigen tägliche Einkäufe für Sie!


    Wir verpflegen Sie mit:


    • Frühstück
    • Mittag
    • Kaffee
    • Abendessen
    • Schonkost (bei Bedarf)
    • Essen auf Rädern (mobiler Mittagstisch)

      Bei Bedarf erstellen wir gerne mit Ihnen gemeinsam einen individuellen Verpflegungsplan. Außerdem versorgen wir Sie auf Anfrage während Sie Besuch von Angehörigen an Geburtstagen oder Feiertagen empfangen. Auch hier gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

      Vorteile der häuslichen Krankenpflege

      Unsere Standorte der häuslichen Krankenpflege

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      Wir beraten Sie gerne und zu jeder Zeit!

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